Pressemitteilung zum Kriminalitätsgeschehen in Halle (Saale)

20.04.2022
Pressemitteilung

In der Sitzung der Arbeitsgruppe für Inneres und Sport der CDU-Landtagsfraktion am 19.04.2022 informierte das Ministerium für Inneres und Sport umfassend über das Kriminalitätsgeschehen in Halle (Saale). Insbesondere die Entwicklung der Jugend- und Bandenkriminalität wird seit einiger Zeit in Halle mit Sorge beobachtet. Im Stadtgebiet werden zurzeit Personengruppen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren identifiziert, die gezielt Jugendliche ansprechen und diese unter Androhung von Gewalt berauben. Seitens der Ermittlungsbehörden sind bereits zahlreiche Ermittlungsverfahren eingeleitet und auch ein Platzverweis ist ausgesprochen worden. Zudem wurde eine ständige Ermittlungsgruppe gegründet; der Einsatz von Videoüberwachung wird geprüft und die Polizei ist an Schwerpunkten offen und verdeckt präsent. Aktuell sei ein Rückgang der Kriminalität zu verzeichnen, auch wenn die öffentliche Wahrnehmung eine andere ist. Kerstin Godenrath, Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion und stellvertretende Arbeitsgruppensprecherin, begrüßt die Aktivitäten der Polizei und dankt für das konsequente Vorgehen gegen Straftäter, damit Halle dadurch wieder sicherer wird. Insbesondere der Einsatz von Videoüberwachung und die Präsenz vor Ort sind wichtige Punkte, um die kriminellen Akteure abzuschrecken. Als ein wesentlicher Aspekt wird jedoch auch die Justiz gesehen: „Insbesondere mehrfach auffällige Täter müssen konsequent bestraft werden, um aufzuzeigen, dass unser Rechtssystem derartige Handlungen nicht toleriert! Es darf keine rechtsfreien Räume geben; in unserer Stadt sollen sich Bürger und Gäste jederzeit wohl und sicher fühlen können! Ich werde das Thema kritisch im Auge behalten.“

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